Postkarte zur Jahreslosung 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offb. 21,6

Jahreslosung 2018

Aquarell von Sylvia Naumann
Beschreibung/Auslegungshilfe zum Bild

Die Jahreslosung 2018 wurde von Sylvia Naumann in Aquarelltechnik auf Papier gestaltet und ist geprägt von sehr vielen kleinen Details, die ein großes Ganzes ergeben. Im goldenen Schnitt der Gestaltung sind Offenbarung 21,6 und Parallelen aus Hesekiel 47 und Johannes 7 umgesetzt.
Im Bibelkommentar EDITION C zu Offenbarung 21,6 von Fritz Grünzweig steht: “In Hes. 47 berichtet der Prophet, dass er einen wunderbaren Segensstrom schaute, der an der Tür des Tempels bzw. am Brandopferaltar aufbrach, in das lechzende Land hineinströmte und alles fruchtbar machte, was er berührte. Seitdem hat man in Israel auf diesen herrlichen Segensstrom gewartet. Außerbiblische Quellen sagen davon, dass in Gedanken an diesen Schriftabschnitt in einer Symbolhandlung am jährlichen Laubhüttenfest der Hohepriester in einem vergoldeten Krug unten an der Siloahquelle Wasser schöpfte, den Krug unter erwartungsvollem Jubel der Menge auf den Tempelplatz hinauftrug und an der Tempeltür, zu Füßen des Brandopferaltars, ausgoß. Jedesmal war unter der Menge die Hoffnung: “Vielleicht heute!” Und jedesmal war es eine bittere Enttäuschung: “Noch nicht!”, dann, wenn wieder das arme Rinnsal sich im trockenen Sand verlor. Und nun wird Joh. 7 berichtet, dass Jesus auf dem Laubhüttenfest war. Da rief er am “letzten Tag, da es am herrlichsten war” möglicherweise bei dieser Handlung, als eben der Jubel der Menge wieder umschlug in betretenes Schweigen, über den Tempelplatz hin: ”Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke.” Johannes fügt erklärend hinzu: “Das sagte er aber von seinem Geist, der noch nicht gegeben war”(Joh.7,2.10.37-39).”
Ein großer Strom lebendigen Wassers ergießt sich aus einem goldenen Krug, der im Mittelpunkt des Kreuzes (hier als Lichtkreuz) unter dem Schild INRI (Jesus Nazarener Köig der Juden) vor der Bundeslade im Allerheiligsten ausgegossen wird. Im Hintergrund ist ein helles Tor sichtbar. Es erinnert an ein Perlentor, kann auch einen geöffneten Vorhang ins Allerheiligste/ zu Gott/ zum Thron der Gnade symbolisieren. Im Strom finden sich hebräische Worte: “Mayim Chayim” Mayim heiß “Wasser”, Chayim bedeutet “lebendig”. Gefällt Ihnen das Wortspiel auch? >> Jesus der Messias, der Sohn Gottes, der Hohepriester (nach der Ordnung Melchisedeks) ist durch sein Opfer am Kreuz, das Ausgießen seines Lebens für uns Menschen zur Quelle lebendigen Wassers geworden, zur Quelle des Stromes, der uns wirklich Leben, Gesundheit, Reinheit, Erquickung, Segen und “zum Segen sein” gibt. Gott gibt uns in Jesus quell- frisches Lebenswasser gratis, “geschenkweise”, umsonst .... und hoffentlich nicht vergeblich, wie bei dem Mann auf der rechten Seite. Er verlässt den Segensstrom. Leider trägt er nicht sein kostbares Wasser vorsichtig in die Wüste. Er hat die lebendige Quelle verlassen, begibt sich an anderer Stelle auf Wassersuche! Wer genau hinsieht, erkennt einen jämmerlichen Brunnen, zu dem er geht. Sein Rückrad ist sehr schmal. Fürchtet er Verfolgung? (Offb. 21,7”Wer überwindet” =bei Jesus bleiben, in Jesu Kraft und Wesen bleiben, =guter Kampf) Hinter seinem Rücken befindet sich ein verbarrikadierter Terrorist, der auf die Frau am Wasserstrom zielt. Auf der rechten Seite ist die Wüste geprägt von massiver Ablehnung und Aufbegehren gegen Gott und die Menschen, die zu IHM kommen und IHM gehören. Das Haus mit der Welthalbkugel als Dach deutet auf Unterstützung und Deckung der Gegner Gottes und ihrer Worte durch wichtige Weltorganisationen hin. Auf der linken Seite ist die Wüste geprägt von der Sehnsucht und dem Verlangen der Menschheit nach Leben. Ein Ausgezehrter (siehe Dünnstelle im Bauch!) umarmt mit dem rechten Arm eine Flasche, mit dem linken greift er nach unten. Auf dem Etikett der Flasche ist eine Abwärtskurve. An seinem linken Arm und über ihm sind volle Wein-, Likör- und Partygläser angedeutet. > Zur Wüste gehörend, stillen sie nicht wirklich Lebensdurst, sondern zehren aus, zerstören, zerbrechen Beziehungen und Vertrauen. Über der Flasche eine lächelnde Maske und Zeichen für homosexuelle Eheschlüsse, daneben ein licht- voller Brunnen, darüber eine machtvolle Mauerfestung. > Die Errungenschaften wie “Ehe für alle” sind wüst und leer. Die Freude darüber gleicht einer Maske. Unter ihr verbirgt sich großes Leid und Verwirrung (nicht nur betroffener Kinder). Noch so mächtige Mauern und Festungen, menschliche Lehrgebäude dienen nicht wirklich dem Leben. Auch lichtvolle Brunnen können abgestandenes, übles Wasser geben, Irrlichtern gleichen. Die Quelle lebendigen Wassers wird zum breiten Strom. Überall, wohin er kommt, entsteht Leben, wachsen Gras, Blumen, Bäume. Von den Bäumen gibt es immerfort Früchte. Der Strom lädt ein. Jeder kann kommen, Durst stillen, Erquickung finden, ja sogar Reinigung. Er ist klar wie Kristall. Fische springen der Quelle entgegen. Durstige Menschen trinken, zwei gleich mit den Mund im Wasser, einer liegend, bloß, wie er ist oder es gerade geschafft hat. > Du kannst immer kommen, auch wenn Du nicht auf den Füßen kommst, nichts leisten kannst, betteln musst. Zwei halten ihre Gefäße, eine trinkt, die rot gekleidete verfolgte Frau füllt ihren Krug unter Tränen. Nah an der Quelle sitzt ein weißgekleideter Mensch, die Beine im Wasser, die Hände erhoben. Im Vordergrund ein Schwarzer, mitten im lebendigen Wasser sein Kleid reinigend. Das Wasser bleibt rein. Am Himmel schweben kleine “Wolkenherzen” zum Künden vom Strom des lebendigen Wassers über dem Wüstengebiet . >Gottes Liebe bittet leise, leicht, liebvoll zu “Tisch”... zur Quelle. Sie zwingt nicht. Lassen Sie sich einladen. Kommen Sie, auch wenn’s letzte Kräfte fordert: Mayim Chayim für 2018 und immer - in JESUS.


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